Immer mehr Menschen können es sich nicht mehr leisten, in unserem Kanton zu wohnen. Familien, ältere Menschen und Junge geraten immer mehr unter Druck. Der Leerwohnungsbestand im Kanton Zug liegt weit unter dem gesamtschweizerischen Durchschnitt. Es braucht nun endlich eine Kehrtwende. Wohnpolitik und Steuerpolitik müssen zusammengedacht werden, gerade weil der Kanton sehr vermögend ist. Ein wichtiger Schritt ist die Zuger Vorkaufsrecht-Initiative. Sie gibt den Gemeinden ein Instrument in die Hand, um geeignete Grundstücke zu kaufen, bevor diese der Spekulation überlassen werden. Bezahlbarer Wohnraum entsteht nicht zufällig. Er entsteht, wenn die Politik ihn will und verbindlich absichert. Darum setze ich mich weiterhin als Kantonsrat dafür ein, dass Wohnen als Teil der Grundversorgung verstanden wird. Damit Zug ein Ort ist, an dem alle Platz haben.

Konradin Franzini, Kantonsrat ALG, Rotkreuz