Grüne Risch-Rotkreuz fordern Entsiegelungsprogramm für die Gemeinde
Versiegelte Böden gehören zu den Hauptursachen für die Entstehung städtischer Wärmeinseln. Asphalt und Beton heizen sich stark auf, speichern die Wärme und geben sie auch nachts wieder ab. Entsiegelte, begrünte Flächen wirken diesem Effekt entgegen: Sie erwärmen sich weniger stark, kühlen die Umgebungsluft durch Verdunstung aktiv und lassen die nächtliche Kaltluft besser ins Siedlungsgebiet strömen. Zudem entlastet die vermehrte Versickerung von Regenwasser die Kanalisation.
Für die Grünen Risch-Rotkreuz ist die Entsiegelung eine wirksame Massnahme im Kampf gegen die Folgen der Klimaerwärmung, wie sie im Sommer 2026 mit den heissen Monaten Juni, Juli und August deutlich zu spüren waren. Im Sinne der Leitidee 9 der gemeindlichen Klimastrategie soll der Entsiegelung deshalb ein besonderer Stellenwert eingeräumt und ein entsprechendes Budget bereitgestellt werden.
«Bei der Priorisierung der Flächen soll die Gemeinde darauf achten, dass Orte für Veranstaltungen ihre Nutzbarkeit behalten.» betont Patricia Gasser, Gemeinderatskandidatin der Grünen Risch-Rotkreuz. Teilversiegelte oder wasserdurchlässige Beläge sollen eine Mehrfachnutzung ermöglichen, die ökologisch wirksam und gleichzeitig begehbar bleibt.
«Die Entsiegelung von Flächen ist eine der wirksamsten und zugleich naheliegendsten Massnahmen, um unsere Gemeinde besser für heisse Sommer zu wappnen.», sagt Konradin
Franzini, Co-Präsident der Grünen Risch-Rotkreuz und Kantonsrat. Die Grünen Risch- Rotkreuz hoffen auf eine wohlwollende Prüfung ihrer Motion durch den Gemeinderat.
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Konradin Franzini
Co-Präsident Grüne Risch-Rotkreuz
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Patricia Gasser
Co-Präsidentin Grüne Risch-Rotkreuz
079 753 81 02
patricia@gasser-net.com