Die Hitzewelle diesen Sommer hat es gezeigt, die Energiewende ist keine Zukunftsvision mehr, sondern eine Notwendigkeit. Solarenergie spielt dabei eine Schlüsselrolle. Sie ist kostengünstig, schnell umsetzbar und produziert Strom dort, wo er gebraucht wird. Auch im Kan[1]ton Zug ist das Potenzial gross, jedoch werden erst 13 Prozent genutzt. Der finanziell gut ausgestattete Kanton Zug sollte mit gutem Beispiel vorangehen und den Ausbau beschleunigen.

Ebenso wichtig sind Batteriespeicher. Sie ermöglichen es, Solarstrom dann zu nutzen, wenn die Sonne nicht scheint, erhöhen den Eigenverbrauch und entlasten das Stromnetz. Quartierspeicher, Zusammenschlüsse zum Eigenverbrauch und lokale Energiegemeinschaften bieten zudem die Chance, dass auch Mieterinnen und Mieter von der Solarenergie profitieren können. Jede zusätzliche Solaranlage macht uns unabhängiger von fossilen Energien und teuren Energieimporten. Der Bau von Solaranlagen stärkt das regionale Gewerbe und schafft Arbeitsplätze. Die Technologien sind vorhanden. Jetzt braucht es den politischen Willen, sie konsequent einzusetzen. Die Sonne liefert jeden Tag kostenlose Energie. Nutzen wir sie.

Als Vater von zwei Kindern ist es mir ein Anliegen, der nächsten Generation eine intakte Umwelt zu hinterlassen. Die Klimakrise gehört zu den dringendsten Herausforderungen unserer Zeit. Im Kantonsrat will ich mich deshalb für die Treibhausgasreduktion im Gebäude- und Mobilitätssektor einsetzen. Zug ist auch eine bedeutende Drehscheibe für den weltweiten Rohstoffhandel. Auch hier möchte ich jene Unternehmen stärker in die Verantwortung nehmen, die von fossilen Geschäften profitieren.

Marcel Straumann, Kantonsratskandidat Grüne Risch-Rotkreuz

 

Steckbrief Marcel Straumann

  • 41 Jahre alt, wohnhaft in Rotkreuz
  • Verheiratet, 2 Kinder
  • Heimatort: Bretzwil BL
  • Bioprozesstechnologe (MSc)
  • Vorstand Grüne Risch-Rotkreuz
  • Mitglied bei Krebsforschung Schweiz, Pro Juventute, KISS Genossenschaft Risch, Verein elekt-risch
  • Hobbies: Klettern, Klausjagen, Holzhandwerk, Fasnacht, Wissenschaftskommunikation