Hitzewellen sind fast zur Norm geworden und sie treten immer häufiger und heftiger auf. Sie sind das Ergebnis jahrelanger ignoranter Klimapolitik der bürgerlichen Mehrheit. Während die Temperaturen steigen, schaut die Zuger Kantonsratsmehrheit weg. Der Kanton Zug, einer der reichsten der Schweiz, leistet sich den Luxus der Untätigkeit, und das auf Kosten der hitzegeplagten Bevölkerung. Hitzeschutz ist angesichts steigender Temperaturen eine überlebenswichtige Notwendigkeit und keine Luxusforderung. Es geht darum, wer gesund bleibt und wer nicht. Das ist eine Frage der Gerechtigkeit.

Hitze trifft gezielt die Schwächsten. Besonders betroffen sind ältere Menschen, Kleinkinder, Personen mit chronischen Erkrankungen sowie Menschen, die draussen arbeiten. Menschen also, die sich wenig wehren können und wenig Schuld an der Krise tragen. Die Folgen sind wissenschaftlich dokumentiert: Herz-Kreislauf-Versagen bei älteren Menschen, Hitzekrämpfe bei Bauarbeitern, gefährliche Überhitzung bei Kleinkindern, Hitzewellen töten.

Konkrete Massnahmen, die die Hitze ertragbar machen würden, werden von bürgerlicher Seite mehrheitlich abgelehnt. So wurde auch die Forderung nach einem Hitzeaktionsplan im Kantonsrat nicht angenommen. Die Hitzewellen sind keine Naturkatastrophen, sie sind eine politische Entscheidung. Und die können wir ändern. Findest du es auch zu heiss? Dann engagiere dich gemeinsam mit uns!

Lea Schlumpf, Junge Alternative Zug

 

Die Junge Alternative Zug, unter der Leitung von Linus Heim und Mira Herold, ist die Jungpartei der Alternativen – die Grünen Zug und setzt sich seit 2011 für die Anliegen der Zuger Jugend ein. So brachte sie bereits eine Initiative für bezahlbaren Wohnraum sowie die Transparenzinitiative vors Volk, kämpft für Jugendkultur, Klimaschutz und Gleichstellung im Kanton Zug.