Unser Einsatz in den letzten 4 Jahren
In den vergangenen vier Jahren haben wir uns mit vollem Einsatz für eine soziale, klimagerechte und lebenswerte Gemeinde stark gemacht. Mit Vorstössen, Kommissionsarbeit und dem direkten Austausch mit der Bevölkerung konnten wir einiges bewirken. Doch machen Sie sich selbst ein Bild …
- Beim geplanten Neubau des Pflegeheims setzten wir uns 2022 dafür ein, dass die Bedürfnisse der Betroffenen ins Zentrum gestellt werden. Mit einem Vorstoss betonten wir, dass ein Betriebskonzept und ein Altersleitbild die Grundlage für den Neubau bilden sowie eine Tagesstätte und öffentlich zugängliche Räume realisiert werden.
- Wir trieben die Einführung von Betreuungsgutscheinen aktiv voran. Seit dem Schuljahr 2024/25 erhalten Familien bis zu einer Einkommensgrenze finanzielle Unterstützung an die Kitakosten. Das ist ein wichtiger Schritt für Vereinbarkeit von Familie und Beruf, für Gleichstellung und Armutsbekämpfung. Wir mobilisierten junge Eltern für die Gemeindeversammlung und forderten mit einem weiteren Vorstoss ein flächendeckendes Unterstützungsangebot für Eltern, etwa mit einem Elternbrief der Pro Juventute.
- Beim Thema Verkehr engagierten wir uns als einzige Ortspartei gegen den geplanten Autobahn-Halbanschluss Buonas im Kantonsrat und führten einen aktiven Abstimmungskampf 2024 gegen den nationalen Autobahnausbau, der abgelehnt wurde. Unsere Position ist klar: keine Blechlawine im Dorf, sondern zukunftsfähige Mobilität. Entsprechend warben wir auch für unsere Initiative zum Ausbau der Zuger Veloinfrastruktur.
- Gemeinsam mit der Jungen Mitte reichten wir eine Motion für eine Outdoor-Sport- und Freizeitanlage für Kinder und Jugendliche ein. Denn nach der ersatzlosen Beseitigung der Skaterpark-Anlage fehlen Freizeit-Angebote dieser Art. Der Vorstoss wurde angenommen.
- Mehr Transparenz in der Politik! Mit einer Initiative forderte unsere Jungpartei mehr Transparenz bei der Zuger Parteienfinanzierung und den Interessensbindungen von Mandatsträger*innen. Die von unserem Kantonsrat Konradin Franzini lancierte Initiative führte nach einer turbulenten Wiederholung der Abstimmungen dazu, dass der Gegenvorschlag angenommen wurde. Das ist ein grosser Erfolg, denn erstmals erhält die Zuger Kantonsverfassung Transparenzbestimmungen für die Politik.
- Das grösste Engagement dieser Legislatur galt der Rischer Ortsplanung. Wir wirkten in der Ortsplanungskommission mit, sensibilisierten die Bevölkerung an Aktionen auf dem Kreuzplatz und reichten umfassende Stellungnahmen für bezahlbaren Wohnraum, Langsamverkehr, mehr Grün und Solarenergie ein. Unser Hauptanliegen: mindestens 50 Prozent, statt nur 30, der neu geschaffenen Wohnfläche auf dem neu eingezonten Weberareal, soll für mehr bezahlbaren Wohnraum reserviert werden.
- Mit weiteren Vorstössen setzten wir uns für den Erhalt der Gemeinde-Tageskarten und für aktiven Klimaschutz ein. Einerseits forderten wir eine umfassende Klimastrategie, andererseits fragten wir nach, wie der Ausbau von Solaranlagen beschleunigt werden kann. Denn bislang werden erst 16 Prozent des Solarpotenzials der Gemeinde Risch genutzt.
Weiter engagieren wir uns an kantonalen wie nationalen Abstimmungskämpfen. Wir organisieren auch regelmässig Sessionsrückblicke mit unserer Nationalrätin Manuela Weichelt, um der Bevölkerung die Bundespolitik näher zu bringen. Die positiven Rückmeldungen aus der Bevölkerung bestärken uns in unserer politischen Arbeit