Nein zur Änderung des Zivildienstgesetzes
Am 14. Juni stimmen wir über die Änderungen des Zivildienstgesetzes ab. Mit dieser Vorlage will der Bundesrat die Zahl der Zivildienstleistenden um 40 % senken.
Zivildienstleistende erbringen heute einen unverzichtbaren Beitrag für unsere Gesellschaft, sei es im Gesundheitswesen, im Sozialbereich oder in Schulen. Gerade in Zeiten des Fachkräftemangels wäre ein Rückgang dieser Unterstützung fatal.
Zudem ist es wichtig, jungen Menschen eine echte Wahl zu lassen. Eine Studie vom September 2024 zur Motivation für den Wechsel in den Zivildienst zeigt, dass die Sinnhaftigkeit des Zivildienstes als deutlich höher eingeschätzt wird. Auch Aspekte der Organisationskultur der Armee spielen für viele eine entscheidende Rolle. Dazu gehören unter anderem starre hierarchische Strukturen, der Führungsstil oder negative persönliche Diensterfahrungen.
Der Zivildienst darf nicht geschwächt werden. Darum stimme ich Nein zur Änderung des Zivildienstgesetzes.
Marina Müller, Kantonsratskandidatin Grüne Risch-Rotkreuz