Jetzt handeln: Ja zum Klimafonds
Wir spüren bereits die Klimakrise mit ihren Folgen in der Schweiz: Extreme Niederschläge, mehr Hitzetage und schmelzende Gletscher. Bergdörfer müssen evakuiert werden und Städte leiden unter Hitzewellen. Parallel dazu verschärft sich die Biodiversitätskrise, indem Lebensräume verschwinden, Arten aussterben und die natürlichen Schutzfunktionen der Natur verloren gehen. Diese Krisen verstärken sich gegenseitig und bedrohen unsere Lebensgrundlagen. Ohne ausreichende Mittel bleibt jede Klimastrategie ein leeres Versprechen.
Hier geht die Klimafonds-Initiative entschlossen voran: sie stellt sicher, dass die nötigen Investitionen endlich angepackt werden. Der Klimafonds finanziert die dringend notwendige Sanierungsoffensive bei Gebäuden, den Ausbau erneuerbarer Energien, Investitionen in Netze und Speicher und Geld für Schutzmassnahmen vor klimabedingten Naturkatastrophen sowie Wiederherstellung von Wäldern und Böden. Die bereits bestehenden Förderinstrumente reichen nicht aus.
Der Schutz von Klima und Biodiversität funktioniert, wenn er sozial gerecht ausgestaltet ist. Deshalb sorgt die Klimafonds-Initiative dafür, dass Klimaschutzmassnahmen nicht auf Einzelne abgewälzt werden, sondern als öffentliche Aufgabe solidarisch finanziert sind. Wir kennen bereits heute verschiedene Fonds zum Beispiel für die Bahninfrastruktur, für den Nationalstrassen- und Agglomerationsverkehr oder den Schweizerischer Nationalfonds, die gut funktionieren. Da passt auch der Klimafonds gut dazu, der am 8. März zur Abstimmung kommt. Stimmen auch Sie Ja für eine lebenswerte Zukunft.
Hanni Schriber-Neiger, alt Kantonsrätin, Rotkreuz